Sonstige

Auch Männer dürfen weinen...
...bei diesem Bild und den Hintergründen dazu sind mir ehrlich die Tränen in die Augen geschossen.

Nordirland

Eine liebe Bekannte lieh mir das Buch “Der lange Krieg” um mir die Augen für die Situation in Nordirland zu öffnen.
Was ich beim lesen dieses Buches empfunden habe, vermag ich nicht zu beschreiben! Zumal ich den “Fehler” beging zwischenzeitlich den Film “Im Namen des Vaters” anzuschauen.
Ich befand mich zwischen Tränen, blanker Wut und Haß gegen die Engländer, für die ich ohnehin schon keine große Zuneigung empfand.
Was diese Besatzungsmacht mitten in Europa abzieht, erfüllt mich heute nur noch mit Abscheu! Die Engländer sind nicht einmal meinen Haß wert...

Für mich ist und bleibt es Derry!! Und niemals Londonderry...
Auch Nordirland gehört den Iren und keinem Anderen.
Für daß was die Engländer dort tun, gehören sie weltweit geächtet, zumal es ja nicht das Erste mal ist, daß sie solche Unmenschlichkeit walten lassen.
Ich forder hier öffentlich, daß den Verantwortlichen ein ähnlicher Prozess gemacht wird, wie seinerzeit den Verantwortlichen bei den Nürnberger Prozessen!!

Ohne die Situation in Nordirland verdrängen zu wollen, wollen wir uns wieder den schönen Dingen von Irland zuwenden...

In Irland kann einem alles passieren!
Da besteigt man nichts ahnend das Boot zu den Skelligs und lernt plötzlich zwei richtig gute Freunde kennen.
Patricia und Jan kommen eigentlich aus Deutschland, sind aber mit ihrem Herzen schon genauso in Irland, wie ich.

Patricia und Jan in mittelalterlichen Gewändern

Bereits angemessen gekleidet. Patricia und Jan in mittelalterlichen Gewändern.
Jan ist schon heute mehr Ire, als Deutscher. Mit seiner Art und seiner Denke gehört er eigentlich nicht mehr nach Deutschland.
Patty ist einfach Patty und versprüht die Liebe und Herzlichkeit, wie sie in Irland immer wieder zu finden sind.

Patricia

Jan

Zahlreiche, wunderschöne Abende in Irland, als auch hier in Deutschland, und die wirklich guten Gespräche mit den beiden verbinden uns. Besonders zu empfehlen sind die Bibliothek und die Photoalben der beiden.
Jan war mittlerweile 15 mal in Irland und weiß viel zu erzählen. Ein “Touri” war er nie...
Patty, die Frau der Kräuter und Mixturen ist bei Vollmond zuweilen auf ihrem Besen um den Schornstein herum zu beobachten ;-))

Jan ist auch immer eine gute Adresse für irische Musik. Welche Musik ich hier meine möge der interessierte Leser selbst herausfinden. U2 ist es nicht...

Hier mal zwei Texte als Vorgeschmack.

a nation once again

a nation once again

the town I loved so well

the town I loved so well

Wer in Irland an der Küste lebt, lebt wenn nicht von ein paar Schafen oder Kühen vom Fischfang. In diesen Regionen gibt es kaum Industrie. Außer ein paar “Fischfabriken” (was man dort so Fabrik nennt).

Die einen haben große Schiffe.
Ja, daß ist dort ein großes Schiff.

Die anderen haben “gut bewachte” Boote. Bei der Kontrolle der Reusen im Hafenbereich.

Für uns mögen diese Menschen arm und einfach erscheinen.
Dies aber nur, weil wir den Reichtum ihrer Ruhe und sozialen Bindung nicht mehr zu schätzen wissen.
Einfache liebenswerte Menschen, die keine Hektik kennen und sich ihres Lebens in ihrer Umwelt erfreuen. Die sich lieber mit Freunden auf “ein” Guinness treffen als irgendeinem vermeintlichen Schnäppchen bei ebay hinterherzujagen.

Als ich das erste mal 2004 nach Irland reisen durfte, geschah dies mit einigen Arbeitskollegen.
Voller Begeisterung lebten wir uns schnell ein und paßten uns an...

Kampftrinker

...die einen übernahmen sehr schnell irische Traditionen...

...wärend andere sehr bald irische “Strandkörbe” an verlassenen Stränden entdeckten und das herrliche Wetter genossen.

Piz Buin

der Freßsack

Seeluft macht hungrig.
Da kann schon mal eine gewisse Gier nach Nahrungsmitteln aufkommen.