Wenn man durch Irland reist kann man gut die allgegenwärtigen B&B (Bed and Breakfast) nutzen. Hält man sich länger an einem Ort auf, so empfielt es sich ein Ferienhäuschen zu mieten, oder wenn man sich nicht selber verköstigen will, nutzt man ein kleines Hotel, die “auf dem Land” allerdings seltener sind.
Das Scarriff Inn
Der unvergleichliche Ausblick, das herrvoragende Frühstück und das sehr nette Personal zeichnet das Scarriff Inn aus.
Es wird auch sehr gerne von Reisegruppen zur Rast aufgesucht.
Kleine, aber absolut ausreichende Zimmer, mit riesen Betten, in denen man sehr gut schläft.
An die etwas winzigen Bäder muß man sich gewöhnen. Wenn man groß baden will, kann man ja den Atlantik nutzen.
Wenn ich morgens die Augen aufschlug und den Kopf leicht hob, erblickte ich genau dies...
Dan´s House
Im zweiten Anlauf zog ich ein kleines Ferienhaus vor. Dan´s House liegt in der Nähe von Portmagee und ist für den ungeübten Irland-Touristen nahezu nicht zu finden. Hierum wahr ich nicht böse. Ich weiß ja wo es ist.
Diesen Ausblick genießt man beim Frühstück auf der kleinen Terrasse.
Im Vordergrund die Puffin Islands. Im Hintergrund die Skelligs.
Wie schon in der Wegbeschreibung. Kleiner blauer Eingang.
Schlüssel liegt unter dem Blumenkasten...
...ich komme dann so gegen 19.00 Uhr mal vorbei. Typische Aussage eines Vermieters dort.
Der kleine Garten um das Haus herum ist schön und gepflegt angelegt.
Aber bitte das Gate immer zu machen. Sonst kommen die Kühe zum Festmal.
In Irland ist es nicht üblich, das liebe Vieh einzusperren.
Die Küche ist der größte Raum, wie in Irland üblich.
Hier findet man wirklich alles, was man zum Kochen benötigt in einem sehr ordentlichen Zustand.
Das Wohnzimmer ist ein Ort an dem man auch einmal bei Regen, mit einem guten Buch, vor dem offenen Kamin ausspannen kann.
Herrlich, wenn Nachts der Sturm um das Haus pfeift und man weiß sich hinter dicken Mauern in einem kuschlig warmen Bettchen.
Die Zufahrt ist sicher gewöhnungsbedürftig, aber absolut ausreichend.
Man muß sich allerdings darauf einstellen, daß hier keine Straßenlaterne steht. Ist ja auch keine Straße ;-))
Nur wenige Minuten vom Haus entfernt...
...die Klippen der St. Finans Bay. Hier bei Windstärke acht.
Hier zeigt der Atlantik gelegentlich, was er unter Brandung versteht. Und das ist sehr beeindruckend!
Aber vorsicht! Hier gibt es keine Geländer und der Sturm kann sehr heftig sein.
Auch sollte man nicht unbedingt über die Klippen “linsen”. Wenn da ein “Brecher” hereinkommt, schießt die Gischt schon mal 20 Meter hoch.
Wer in Irland abseits der Straßen nicht zu Fuß gehen will, sollte eines dieser Gefährte benutzen.
Die Iren fahren sie auch... ...auch wenn sie eigentlich aus England kommen. Aber irgendetwas müssen ja auch die Engländer mal zustandebringen.